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HTC Vive

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Hersteller
Mit eigener Elektronik
Gewicht600 Gramm
Display2x Low-Presistence OLED Displays
Sichtfeld110°
SystemPC


Brillenspaß made in Taiwan: Die HTC Vive

Nachdem die Oculus Rift und die Sony VR für große Begeisterung, teilweise allerdings auch Ernüchterung, gesorgt hatten, gesellte sich mit der HTC Vive eine weitere VR-Brille zu der Spielewelt von morgen. Hergestellt wird die Virtual-Reality-Brille von HTC, einen der größten Elektroproduzenten unserer Zeit mit Sitz in Taoyuan (Taiwan). In puncto Software kommt wiederum Valve zum Zug: Der amerikanische Partner lieferte bereits mit Half Life und anderen Titeln Welterfolge und betreibt über Steam mittlerweile eine eigene Softwareplattform. Diese ist auch für die HTC Vive zuständig: Spiele gelangen direkt per Download auf die Brille – oder besser gesagt auf den Rechner!

Virtual 3D viewer


Voraussetzungen und Vorbereitungen

Um in die virtuellen Welten abzutauchen, wird ein PC beziehungsweise ein Notebook benötigt. Anders als bei Samsungs Gear VR wird also keines der aktuellen Handy-Alleskönner alias Smartphone in das Gestell geschoben: Eine fest montierte Bildschirmfläche ist für das Vortäuschen der neuen Räumlichkeit zuständig. Die Anforderungen der HTC Vive sind jedoch recht hoch – ein aktueller PC wird zur Pflicht. Ob das eigene System mit der HTC Vive kompatibel ist, offenbart übrigens die kostenlose Identifizierungssoftware, die es auf der Webseite von Valve gratis zum Download zu finden gibt. Auch die reguläre Hardware lässt sich über dieses Programm auf die erforderlichen beziehungsweise gegebenen Werte überprüfen. Hierzu gehören unter anderem mindestens eine Grafikkarte des Typs Nvidia GeForce GTX 970, ein 4 GB großer Arbeitsspeicher und ein 500 MB großer Festplattenspeicher (zuzüglich der zahlreichen MB beziehungsweise GB, die für die jeweiligen Titel fällig werden) sowie ein HDMI-Anschluss, wobei für die Bildübertragung auch ein Display Port genutzt werden darf. Oder besser gesagt genutzt werden sollte! Denn die Einrichtung über „High Definition Multimedia Interface“ hält immer wieder Stolpersteine bereit, die die Installation ungemein/unnötig verkomplizieren.

Ähnlich kompliziert fällt auch der eigentliche Aufbau aus: Knapp 20 Bestandteile sind in dem Starterset zu finden, die sich dank der ausführlichen Bedienungsanleitung zwar durchaus verbinden und einstellen lassen, doch je nach Räumlichkeit kommen mitunter unvorhersehbare Hürden wie das Anbringen von Stativen, einer Wandhalterung oder das Verlegen einer Stromversorgung hinzu.


Aufgesetzt und los gespielt?

Ist der Aufbau abgeschlossen und funktioniert die Übertragung der Bildinhalte mit dem PC, muss noch der eine oder andere Zusatzschritt getätigt werden – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes! Die HTC Vive ermöglicht nämlich das komplett freie Bewegen in einem virtuellen Raum in sämtliche Richtungen, benötigt hierfür allerdings mitunter recht viel Platz, sodass der Benutzer beziehungsweise Träger vor dem Ausflug in die neue Realität einen begehbaren Bereich abstecken muss. Dieser variiert häufig von Spiel zu Spiel, sodass in kleineren Zimmern hin und wieder Platzprobleme drohen. Das sogenannte Room-Scaling ist seinen Aufwand allerdings wert und sollte unbedingt vor dem Spielen eines jedes Spieles durchgeführt werden, wobei die meisten Titel nicht mehr als eine Fläche von ungefähr 2 mal 2 Metern verlangen.

Zu guter Letzt gilt es dann noch, die beigelegten oder eigenen Kopfhörer und natürlich noch die Brille aufzusetzen. Bei letzterem Element kann eine helfende Hand wahre Wunder bewirken, denn diehtc vive test HTC Vive wird gleich mit drei Kopf- und Nackenbändern angelegt. Die jeweiligen Controller, die in der generierten Virtualität als Hände, Waffen oder Cursor dienen, findet jedoch jedes noch so blinde Huhn, da diese Elemente dauerhaft in der neuen Welt angezeigt werden. Apropos blindes Huhn: Der Tragekomfort fällt ungelogen sehr gut aus uns sogar Brillenträger kommen dank des angenehmen Schaumstoffes voll und ganz auf ihre Kosten. Zudem überzeugt die VR-Brille durch eine indirekte Atemtechnik: Das Innenleben kann nicht beschlagen und auch der Schweißbildung wird entgegengewirkt.


Die Praxis

Nun geht es ans Eingemachte: Nach einer kurzen Einführung dürfen die ersten Schritte beziehungsweise Griffe getätigt werden. Dies gelingt beim ersten Anlauf so gut und so präzise, dass sich das halb-reale und halb-surreale Fortbewegen durch die künstliche Umgebung manch einem Träger zu reibungslos gelingt. Besonders deutlich wird dieser Effekt beim Betreten besonderer Plattformen oder sich bewegenden Untergründen à la Rolltreppe & Co. Dennoch: Hier und da stößt die Immersion auch an ihre Grenzen. Wenn etwa Gegenstände aus der Realität zu nahe an eine der 80 Sensoren des Headsets oder der Controller geraten, machen sich sogenannte Deal-Breaker bemerkbar: Starkes Ruckeln und Clipping-Fehler können dann zum Anhalten und Neujustieren zwingen. Mit etwas Übung gelingt dies jedoch selbst während des Spiels wie am Schnürchen, woran nicht zuletzt die feinfühlige Bedienungsfläche der Controller Schuld sein dürfte.

htc vive controller

 

Einen allgemeinen Pluspunkt birgt noch die OLED-Fläche der eingerahmten Rundum-Displays hervor: Satte 1.080 x 1.200 Pixel kommen auf jedes Auge zu und die Fresnel-Linsen lassen die Realitätsverschiebung noch einmal etwas flüssiger über die Bühne huschen. In diesem Punkt ist die HTC Vive vielen Konkurrenzmodellen einen großen Schritt voraus! Ebenfalls positiv: Im Gegensatz zu anderen VR-Brillen ist hier das Streamen auf den PC-Monitor oder auf den Fernseher möglich. Als Spiele stehen mit Job Simulator, Fantastic Contraption und Tilt Brush ungewöhnliche, jedoch optimal an das 3D-Erlebnis angepasste Titel zur Verfügung. Alle drei sind nach der Registrierung in Valves Steam Store kostenlos zu nutzen und bieten einen kreativen und zugleich hochauflösenden Spielspaß. Wer jedoch wirklich tief ins Spielgeschehen abtauchen will, sollte durchaus den einen oder anderen zusätzlichen Euro investieren: The Gallery: Call of the Starseed bringt ein sehr schickes Adventure-Spiel auf die HTC Vive und Portal konnte bereits in der zweidimensionalen Version auf dem PC überzeugen. Kein Wunder also, dass dieser räumlich gedachte Logikklassiker auch bestens in der 360-Grad-Perspektive zur Geltung kommt. Genial ist zudem die Option, jedes x-beliebige konventionelle Spiel aus dem Steam Store über die Brille nutzen zu können. Zwar fehlt dann der 3D-Faktor, doch die weite Blickfläche hebt den Spielfaktor spürbar an.


Fazit:


vrbrillenMit der HTC Vive ist bereits jetzt ein großer virtueller Spielspaß geboten, der sich über die nächsten Jahre noch einmal verbessern dürfte. Die Deal-Braker machen dem, ohne Frage verblüffenden, Ausflug schließlich von Zeit zu Zeit einen Strich durch die Rechnung und auch das zahlreiche Zubehör sowie die Arbeit für den Aufbau verkomplizieren den Einsatz der HTC Vive. In puncto Tragekomfort, Auflösung und Kalibrierung ist jedoch wirklich nicht zu meckern: Mit dem passenden Spiel vergisst der Träger nur allzu schnell die Zeit und kommt sich während des Ausflugs in die virtuelle Realität oftmals plastischer und lebendiger als in der echten Realität vor!

 


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